Coronavirus-Pandemie: US-Amerikaner sollen nur alle zwei Wochen einkaufen

Die Beraterin von US-Präsident Donald Trump, die Ärztin Deborah Birx, hat an die Amerikaner appelliert, alles zu tun, um die Ausbreitung des Coronavirus weiter einzudämmen. Dazu gehöre es auch, Einkäufe auf ein Minimum zu reduzieren, machte Birx am Montagabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus deutlich.

"Wir können vielleicht einmal alle zwei Wochen einen Supermarkt- und Apotheken-Einkauf für die ganze Familie machen", sagte Birx. Dies müsse allein aus Respekt vor den Beschäftigten im Gesundheitssektor geschehen. Jeder müsse wissen, dass das eigene Verhalten einen Unterschied mache. "Wir müssen alles machen, was wir können", sagte Birx. "Wir müssen uns jetzt umeinander kümmern."

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New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo sieht für den besonders heftig vom Coronavirus getroffenen Bundesstaat Licht am Ende des Tunnels. Zwar sei die Zahl der in der Pandemie gestorbenen in New York im Vergleich zum Vortag um 599 auf 4758 gestiegen, dies liege jedoch im Bereich vergangenen Tage, sagte Cuomo am Montag auf seiner täglichen Pressekonferenz. Zudem sei die Zahl der neu in die Krankenhäuser gekommenen Patienten deutlich zurückgegangen, genauso wie die Zahl der intubierten Menschen an Atemgeräten. Die Zahl der positiv auf Covid-19 getesteten liege nun bei mehr als 130.000. dpa/John Minchillo/AP/dpa Andrew Cuomo warnte die New Yorker davor, angesichts der Hoffnung machenden Zahlen nun nachlässig zu werden und das Virus zu unterschätzen.

New York überlegt, Leichen vorübergehend im Stadtpark zu begraben

Wegen der vielen Toten in New York überlegt die Millionenmetropole nun offenbar sogar, Leichen vorübergehend in Stadtparks zu begraben. Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses des Stadtrats, Mark Levine, schrieb am Montag bei Twitter, die Leichenhäuser und Friedhöfe der Stadt seien mit einer Situation wie bei einem anhaltenden 11. September konfrontiert. Falls nötig, würde man mit "vorübergehenden Bestattungen" beginnen. Dies wird wahrscheinlich durch die Nutzung eines New Yorker Parks geschehen (ja, Sie haben das richtig gelesen), schrieb Levine.

Dies werde würdevoll, ordentlich und vorübergehend geschehen. Aber es wird für die New Yorker schwierig sein, es zu ertragen, fügte er hinzu. Trotzdem könnte diese Maßnahme nötig werden, um Bilder wie aus Italien zu verhindern, das zwischenzeitlich nicht mit der Anzahl an Gestorbenen fertig wurde. Angesprochen auf die möglichen Pläne sagte Gouverneur Cuomo jedoch, er habe noch nie davon gehört, dass Menschen in Parks beerdigt werden sollen.

Coumo warnt: Trotz Hoffnung machender Zahlen nicht nachlässig werden

Cuomo warnte die New Yorker davor, angesichts der Hoffnung machenden Zahlen nun nachlässig zu werden und das Virus zu unterschätzen. Es ist nicht die Zeit, um Frisbee mit Deinem Freund im Park zu spielen. Die Schließung aller nicht lebenswichtigen Geschäfte und Schulen ließ Cuomo bis Ende April verlängern. Er betonte dabei, dass das Gesundheitssystem an seiner Kapazitätsgrenze sei, dies werde in den kommenden Tagen so bleiben. Es könnte auch sein, dass die Zahlen wieder ansteigen werden. Die Situation sei vor allem eine heftige Bürde für das medizinische Personal, das unter heftigem Druck stehe.

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