Verunreinigung durch Mineralöl: Nestlé-Produkt fällt im Test klar durch

Gerade bei Kindern ist Kakaopulver sehr beliebt. Weil diese fast nur aus Zucker bestehen, hat das Verbrauchermagazin Ökotest 13 verschiedene Getränkepulver für Kinder untersucht.

Hoher Zuckergehalt, zugesetzte Vitamine, Verunreinigung durch Mineralöl. Die Mängelliste ist lang beim beliebten Nestlé Kakaoprodukt „Nesquik“. Im Test belegte es daher den letzten Platz.

„Nesquik fällt besonders negativ auf“

Im Testbericht schildert Ökotest, warum das Produkt mit der Note „Ungenügend“ durchfällt: „Allein für die Mineralölrückstände ziehen wir zwei Noten unter dem Teilergebnis Inhaltsstoffe ab“, heißt es. Auch für zugesetzte Vitamine und den erhöhten Zuckergehalt gab es Abzüge.

Falschen Eindruck erwecken

Die zugesetzten Vitamine seien „völlig überflüssig“ schreibt Ökotest. Sie sollen den „Eindruck erwecken, dass es sich bei dem Kakaopulver um ein gesundes Lebensmittel handelt.“

Bei zehn von 13 Kakaopulvern war der Zuckergehalt laut empfohlener Dosierung erhöht oder sogar stark erhöht. In vier Pulvern wurden erhöhte oder stark erhöhte Gehalte von gesättigten Kohlenwasserstoffen gefunden.

Nestlé reagiert

Nestlé reagierte auf das schlechte Abschneiden und wollte das Ergebnis „so nicht akzeptieren“. Es gebe Zweifel an der Testmethode für Mineralöl, die das beauftragte Labor verwendet hat.

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